Lexikon: Webdesign



Barrierefreiheit Barrierefreiheit schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen, als auch Benutzer mit technischen (z. B. Textbrowser oder PDA) oder altersbedingten Einschränkungen (z. B. Seh- schwächen) sowie Webcrawler ein, mit denen Such- maschinen den Inhalt einer Seite erfassen. Da dies aufgrund der unzähligen weichen, individuell geprägten Barrieren nicht vollständig erreicht werden kann, spricht man auch von barrierearm oder zugänglich. (*1)


Content Management Ein Content-Management-System (kurz: CMS, übersetzt: Inhaltsverwaltungssystem) ist ein System zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor kann ein solches System in den meisten Fällen ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet. (*1)


Corporate Identity Corporate Identity (CI, auch Unternehmens- persönlichkeit) entsteht durch den abgestimmten Einsatz von Verhalten, Kommunikation und Erscheinungsbild nach innen und außen. Basis dafür ist das Unternehmensleitbild, welches durch die Corporate Identity mit Leben gefüllt wird. Ziel der Corporate Identity ist eine nachhaltige Unter- nehmensentwicklung. Die CI ist also die Persönlich- keit einer Organisation, die als einheitlicher Akteur handelt und wahrgenommen wird. (*1)


Domain Eine Domain kennzeichnet einen Web-Server durch einen weltweit nur einmal vergebenen Namen. Der Name muß 3 bis 63 Zeichen lang sein und muß mindestens einen Buchstaben enthalten. Erlaubte Zeichen sind die Buchstaben von a-z, Ziffern und der Bindestrich. An der Endung eines Domain-Namens (die Top Level Domain, kurz TLD) läßt sich der Ursprung des Rechners erkennen. Für jeden Staat der Welt gibt es einen Domain-Administrator, welcher für die Vergabe der Namen zuständig ist. Die Vergabe von Namen erfolgt nach dem Prinzip: "wer zuerst kommt, mahlt zuerst". Es wird nicht geprüft, ob der beantragte Name geschützt ist. Für die Registrierung und Benutzung einer Domain wird vom Domain-Administrator eine Jahresgebür verrechnet. (*2)


E-Mail Die (auch das) E-Mail (kurz Mail, von: „electronic mail“; zu Deutsch: „die elektronische Post“ oder „der elektronische Brief“), manchmal auch als E-Post oder E-Brief bezeichnet, ist eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. (*1)


Homepage Homepage (engl., wörtlich übersetzt ‚Heimseite‘), auch Leitseite, Einstiegsseite, Hauptseite oder Frontpage, bezeichnet die Seite eines Webauftrittes (Website), die als zentraler Dreh- und Angelpunkt angelegt ist. In den meisten Fällen ist die Homepage auch die Startseite einer Website. In besonderen Fällen ist ihr jedoch eine Intro-Seite vorgeschaltet, die dann als Einstiegsseite fungiert. Als Startseite wird das Webdokument bezeichnet, welches erscheint, wenn eine Webadresse ohne Angabe eines Webdokumentes aufgerufen wird.

Umgangssprachlich wird das Wort Homepage auch häufig für eine Webseite oder eine ganze Website verwendet. (*1)


Interaktivität Im Bereich der Computertechnik ist es üblich von Interaktivität zu sprechen, wenn ein Mensch mit einem Computer "interagiert". In diesem Fall wird die wechselseitige Bezugnahme betrachtet. Sowohl die Person als auch der Rechner müssen dabei jedoch unterschiedliche Wahlmöglichkeiten zur Verfügung haben. Ein ausschließliches Bereitstellen von Informationen beispielsweise auf einer Internetseite würde nicht als interaktiv bzw. Interaktion bezeichnet. (*1)


Internet Das Internet (von engl. interconnected network) ist ein weltweites Netzwerk bestehend aus vielen Rechnernetzwerken, durch das Daten ausgetauscht werden. Es ermöglicht die Nutzung von Internetdiensten wie E-Mail, Telnet, Usenet, Dateiübertragung, WWW und in letzter Zeit zunehmend auch Telefonie, Radio und Fernsehen. Im Prinzip kann dabei jeder Rechner weltweit mit jedem anderen Rechner verbunden werden. Der Datenaustausch zwischen den einzelnen Internet-Rechnern erfolgt über die technisch normierten Internetprotokolle. Umgangssprachlich wird „Internet“ häufig synonym zum World Wide Web verwendet, da dieses einer der meistgenutzten Internetdienste ist und wesentlich zum Wachstum und der Popularität des Mediums beigetragen hat. Im Gegensatz dazu sind andere Mediendienste, wie Telefonie, Fernsehen und Radio erst kürzlich über das Internet erreichbar und haben parallel dazu ihre ursprüngliche Verbreitungstechnik. (*1)


Shop System Der Onlineshop stellt Waren und digitale Produkte im Internet zum Verkauf bereit. Dabei handelt es sich bei einem Shopsystem grundsätzlich um Software mit einer Warenkorbfunktionalität. Der Käufer wählt das Produkt aus und legt es in den Warenkorb. Hinter einem E-Shop steht ein physisches Geschäft, das die Bestellung abwickelt. Es gibt diverse E-Shop-Software für diesen Verkaufskanal. (*1)


Webdesign Webdesign (auch Webgestaltung) umfasst die Gestaltung, den Aufbau und die Nutzerführung von Websites für das WWW und das Interface-Design in diesem Bereich. Der Webdesigner hat dabei die Aufgabe, die Kommunikationsziele des Auftrag- gebers mit Hilfe der technischen Gegebenheiten umzusetzen. (*1)



Lexikon: Printmedien



Digitaldruck Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster. (*1)


Drucktechnik Unter dem Begriff Drucktechnik werden alle Verfahren zur Vervielfältigung von Druckvorlagen zusammengefasst, wie Buchdruck, Offsetdruck, Tiefdruck, Flexodruck und Siebdruck. Bei diesen Drucktechniken werden unterschiedliche Verfahren angewandt, um Farben schnell auf einen Druckträger, wie Papier oder Kunststoff, zu übertragen. (*1)


Druckvorlage Als Druckvorlage werden alle notwendigen Unterlagen zur Herstellung von Druckformen in den verschiedenen Druckverfahren bezeichnet. Im engeren Sinn sind Druckvorlagen die unmittelbar zur Herstellung der Druckform erforderlichen zweidimensionalen Vorlagen, die als Produktions- ergebnis der Reprotechnik geschaffen werden und in der Regel aus Filmen bestehen. Seit der Einführung der digitalen Druckplattenbelichtung (CTP) werden auch die zur Herstellung der Druckform benötigten Daten, wie Bild- und PDF-Dateien als Druckvorlagen bezeichnet. (*1)


Haptik Als haptische Wahrnehmung (griech.: „fühlbar“, „zum Berühren geeignet“) bezeichnet man das aktive Erfühlen von Größe, Konturen, Oberflächentextur, Gewicht usw. eines Objekts durch Integration aller Hautsinne und der Tiefensensibilität. Die Gesamtheit der haptischen Wahrnehmungen erlaubt es dem Gehirn, mechanische Reize, Temperaturreize und Schmerz zu lokalisieren und zu bewerten. (*1)


Offsetdruck Vor dem Druck muss die Druckform erstellt werden. Dieses Verfahren wird als Reproduktion bezeichnet und beinhaltet die Übertragung von Bildern, Texten und Grafiken auf die Druckplatte. Früher erfolgte dieser Vorgang manuell über Film und Montagefolien, heute überwiegend über Computer to Plate, das bedeutet vom Computer direkt auf die Platte. Die Druckformherstellung im Offsetdruck ist einfacher, schneller und preiswerter als die einer Hochdruckplatte oder eines Tiefdruckzylinders. (*1)



Lexikon: DVD Authoring



Authoring DVD-Authoring bezeichnet das Gesamtverfahren, bei welchem der Prototyp (Master) einer DVD aus unterschiedlichen Inhalten (Film, Video, Bilder, Tonspuren, Untertitel etc.) generiert wird. Das DVD-Authoring ist ein Zwischenschritt zwischen der Nachbearbeitung und der Vervielfältigung. Zur Nachbearbeitung zählen etwa Filmschnitt, Animation, Retusche und Synchronisation, während mit Vervielfältigung die reine Replikation im DVD-Press- werk gemeint ist. Alles dazwischen gehört zum Oberbegriff Authoring. (*1)


DVD Die DVD ist ein digitales Speichermedium, das im Aussehen einer CD ähnelt, aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Sie zählt zu den optischen Datenspeichern. Das Backronym „DVD“ geht auf die Abkürzung von Digital Versatile Disc (engl. für digitale vielseitige Scheibe) zurück. In der Alltagssprache wird der Ausdruck „DVD“ im Zusammenhang mit Filmen häufig im Sinne des logischen Formats DVD-Video verwendet. (*1)


Encoding Encoding ist der Prozess bei dem Film- und Toninhalte normgerecht in das DVD-Format umgewandelt werden. (*1)


Mastering siehe "Authoring"



Lexikon: Video Produktion



Demoreel Das Wort Demoreel bzw. Showreel stammt von dem englischen Wort „show“ (Schau, Darbietung) und dem ebenfalls englischen Wort „reel“ (Filmrolle, Band) ab und wird synonym für die im deutschen Sprachraum ebenso geläufige Bezeichnung Demoband verwendet.

Demoreels sind in der Regel Zusammenstellungen von Arbeitsproben, die im Bereich der Film- und Fernsehproduktion von Schauspielern wie eine Art Visitenkarte an Agenturen versandt werden. Wurden diese früher ausschließlich auf VHS-Videokassetten präsentiert, sind heutzutage diese Demobänder von Schauspielern hauptsächlich im DVD-Format oder als vernetztes Internetvideo verbreitet. Für einen Schauspieler, der sich bei Film- und Fernsehproduktionen und/oder Schauspiel- bzw. Casting-Agenturen bewerben möchte, gehört ein solches aktuelles Demoband zum branchenüblichen Bewerbungsmaterial. (*1)


Imagefilm Ein Imagefilm (von engl. Image) ist ein kurzer Film, der in werbender Absicht ein Unternehmen, eine Institution, eine Marke oder ein Produkt portraitiert.

Ein Imagefilm hat üblicherweise eine Spiellänge von nicht mehr als 10 Minuten. Die werbende Absicht rückt ihn in die Nähe des (kürzeren) Werbespots, das Portraithafte verbindet ihn mit journalistischen Filmbeiträgen und Dokumentarfilmen, von denen ihn wiederum die werbende Absicht unterscheidet. (*1)


Postproduktion Die Postproduktion oder Nachproduktion (englisch post production) umfasst sämtliche Arbeitsschritte der Nachbearbeitung beim Film, Fernsehen und in der Fotografie.

Zur Postproduktion eines Filmes gehören vor allem der Schnitt und die digitale Nachbearbeitung der Bilder im Computer sowie das Vertonen und Unterlegen der Bilder mit Musik. Die Arbeitsabläufe in der Postproduktion (engl.: „post production workflow“) unterscheiden sich zum Teil erheblich; je nachdem, auf welchem Material gedreht wurde, wie groß der Anteil von computergenerierten Effekten und Bildern ist („Visual Effects“ und „Computer Generated Imagery“) und welches Endprodukt herzustellen ist. (*1)

Quellen:
(*1) http://de.wikipedia.org
(*2) http://www.wiki.csoft.at